Darmstädter Architektursommer 2008

stadtfinden
Internationale Workshops in Darmstadt 18. - 24. Juni 2011 (raumlabor ab 8.Juni)

Line Up

So 19.Juni 2011:
Begleitende Austellung "stadtfinden" im Staatstheater Darmstadt, Eröffnung Sonntag 10 Uhr
Öffnungszeiten: So 19.Juni 10-15 Uhr, Mo 20.Juni - Fr 24.Juni 11-22 Uhr

20.Juni 2011:
The big crunch, Staatstheater Georg Büchner Platz 18 Uhr, Raumlabor & Bruni Fanceschini (Berlin / Turin)
Eröffnung durch den designierten Oberbürgermeister Jochen Partsch, nähere Informationen siehe Einladungskarten
Installation aus 10.000 Sperrmüllstücken auf dem Staatstheaterplatz, die seit 2 Wochen von dem Büro Raumlabor aus Berlin gebaut wird.

GRUSSWORTE
JOCHEN PARTSCH Designierter Oberbürgermeister, Wissenschaftsstadt Darmstadt
DR. ALBRECHT VON KALNEIN Stellvertr. Geschäftsführer, Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH
JÜRGEN PELZ Geschäftsführender Direktor, Staatstheater Darmstadt

Anschliessend ein Gespräch auf dem Georg Büchner Platz
STADTRAUM UND FREIRAUM
EIN GESPRÄCH ÜBER PLANUNGSSTRATEGIEN UND PARTIZIPATIONSPROZESSE
TEILNEHMER
Jochen Partsch (Designierter Oberbürgermeister, Wissenschaftstadt Darmstadt), Dr. Albrecht Von Kalnein (Stellvertretender Geschäftsführer, Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH), Christian Holl (Landessekretär BDA Hessen und freier Publizist), Oliver Elser (Kurator Deutsches Architekturmuseum), Adeline Seidel (Magazin Generalist TUD), Georg Heckel (Staatstheater Darmstadt) und Dr. Thomas Schäfer (IMD)
INTERNATIONALE GÄSTE
Jan Liesegang (Raumlaborberlin), Mitchell Joachim & Melanie Fessel (Terreform One, New York), Elke Knöss (Peanutz Architekten, Berlin), Mark Lemanski (Muf Architecture/Art, London), Sandra Janser & Elisabeth Koller (Janser Castorina Architektur & Elisabeth Koller, Graz)
MODERATION
Oliver Langbein & Prof. Kerstin Schultz (Darmstädter Architektursommer e.V.)

23.Juni 2011
ganztägig Ahoi
"Night on Woog" bis 23 Uhr

24. Juni 2011
Feier vor dem Staatstheater 20 uhr
und Rundgänge durch die Installationen, ganztägig
Präsentationen durch die Workshopteilnehmer

25.Juni 2011
11 - 14 Uhr
Stadtpicknick mit muf architecture/art (London) – Treffpunkt Schloßgraben


mao

Verortung der Projekte in Darmstadt - muf und Terreform One verteilen sich über die Innenstadt

Aus dem vorgeschalteten Wettbewerb als Sieger hervorgegangene und eingeladene Künstler und Büros und ihre Projekte:

Im Rahmenprogramm des Darmstädter Teiles des ASRM entstand zudem noch ein Projekt in Kooperation von Internationalen Musikinstitut Darmstadt und dem Staatstheater Darmstadt in Kooperation mit dem

"stadtfinden", ein Raumfestival der besonderen Art, setzt sich mit Fragestellungen und Zielen der Stadt von heute und morgen auseinander.
Durch den globalisierungsbedingten Wandel der Gesellschaften stehen Städte weltweit vor vielschichtigen Aufgaben und Problemen, die mit herkömmlicher Planungsmethodik nicht mehr beherrschbar sind. Wie gehen wir mit Leerraum, Dichte und mit dem technologisch und baulich Gealterten um? Was definiert diesen wandelbaren, marktabhängigen Stadtkontext und bleibt in Erinnerung?
Akteure aus Forschung, Kunst und Architektur aus aller Welt sind im Rahmen des Darmstädter Architektursommers 2011 eingeladen, von Ihren unterschiedlichen Erfahrungen zu berichten, diese auszustellen und in Workshops gemeinsam mit Studenten und interessierten Bürgern neue Ideen für unsere Stadt zu entwickeln, sie in Installationen und Inszenierungen im öffentlichen Stadtraum sichtbar zu machen und zur Diskussion zu stellen.

mehrtägiges Festival der Stadtrauminszenierungen mit Workshops und Realisierungen vom 18. bis 25. Juni 2011.
Die Teilnehmer thematisieren unterschiedliche räumliche, politische, soziologische, historische und ökologische Zusammenhänge von Stadt. Sie werfen Ihren persönlichen Blick auf unsere Stadt, arbeiten auf verschiedenen Massstabsebenen, beschäftigen sich mit temporären/permanenten Installationen oder agieren im Bereich temporärer Bauten oder Aktionen.
„stadtfinden“ - Lasst uns Stadt finden und Stadt stattfinden!

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Raumlabor-Berlin & Bruno Franceschini

„the big crunch“                                                               Ort:     Georg Büchner Anlage
                                                                                                   Staatstheater Vorplatz
www.raumlabor.net
(Festivalzentrum / Kooperation Internationales Musikinstitut Darmstadt, Staatstheater Darmstadt, Darmstädter Architektursommer e.V.)

Andrea Hofmann, Axel Timm, Benjamin Foerster-Baldenius, Francesco Apuzzo, Jan Liesegang,
Markus Bader, Matthias Rick

big crunchDie Installation „the big crunch“ beschäftigt sich mit dem Thema Ressource und Raum auf eindrucksvolle Weise in Form einer großen Welle aus Gebrauchtmöbeln, welche in verdichteter Form zusammengesteckt werden. Das Innere dieses Strudels kann man seitlich betreten. In der gesamten Struktur sind kleine Lautsprecher-Einheiten verteilt. Es entsteht eine sich selbst regulierende Klanginvasion. Der Schwarm von Zivilisationsmüll (Möbel, Kühlschränke, Holzteile, Schrott, Bauholz, Fenster, etc.) kann im Randbereich als Treffpunkt genutzt und angeeignet werden. Gruppen von Besuchern können auf alten Kühlschränken und Möbelteilen sitzen. Der Hohlraum im Inneren ist eher dem Sound vorbehalten.
big crunch model

Raumlabor Berlin, ein transdisziplinar zusammengesetztes Architekturkollektiv, agiert seit einigen Jahren zunehmend auch im Kunstkontext und irritiert mit seinen Arbeiten auf ebenso subversive wie herausfordernde Art. Neben Architekturaufgaben beschäftigen sie sich mit Städtebau, Aktion, Landschaftsarchitektur, Gestaltung des öffentlichen Raumes und künstlerischen Installationen.

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TERREFORM ONE, New York

„cREATUREAMA“                                                                          Ort: Innenstadt

www.terreform.org
(Wettbewerbsbeitrag)

Mitchell Joachim
Melanie Fessel
 
Architekten, Künstler, Wissenschaftler, Stadtforscher (Urbanistik)

terreformDas Projekt von Terreform lenkt den Blick auf das, was wir permanent wegwerfen. Täglich produzieren wir Tonnen von Abfall und sind dabei selbst in der Lage Einfluss auf diese Entwicklung zu nehmen. Terreform baut aus dem Verpackungsmüll Figuren und Elemente. Die Zusammenfügung der Verpackungen bringt interessante, vertraute aber auch gespenstische Kreaturen hervor, welche mit entsprechender Farbgebung und Codierung Informationen über die Energiebilanz des Ortes mitteilen sollen.

Seit Jahren beschäftigt sich das New Yorker Designkollektiv „Terreform ONE + Terrefuge“ mit Konzepten für eine nachhaltigere Zukunft der Städte, insbesondere New York. Die Projekte sind utopisch und radikal zugleich, teilweise bis in die Details technisch durchdacht. Mobilität, Müll, Energie und Kreisläufe sind Themen, die in den Projekten immer wieder aufgegriffen werden.
Dafür wurden sie 2010 mit dem Zumtobel Group Award for Sustainability and Humanity in the Built Environment“ ausgezeichnet.

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PEANUTZ ARCHITEKTEN, BERLIN

„meet Luis and his amazing friends“                                      Ort: Friedensplatz u.a.
www.peanutz-architekten.de
(Wettbewerbsbeitrag)

 

Elke Knöß-Grillitsch,
Prof. Mag. Arch. Wolfgang Grillitsch
Dipl.-Ing. Markus Blösl

Architekten, Künstler, Stadtforscher (Urbanistik)

peanutz1peanutz2

Peanutz architekten werden sich im Rahmen von stadtfinden mit dem Thema Historie und Identität auseinandersetzen. Der Friedensplatz wird als Kommunikations-Zentrale ausgewählt. Die Lage und Bedeutung des Platzes im städtischen Kontext soll mit anderen Friedensplätzen der Welt verglichen werden. Ein aktueller Dialog über Innenstadt soll durch das Zusammentreffen von Bildung, Politik und Konsum auf diesem Raum angestoßen werden. Die räumliche Umsetzung erfolgt in Form einer großen Plattform, deren Rahmen sprechende und fragende „Pappkameraden“, die die umliegenden Denkmäler vertreten, darstellen.

PEANUTZ steht für räumliches agieren und beschäftigen sich mit allen Erscheinungsformen von Architektur.
Ihre Theorien beziehen sie aus einer Reihe „designperformativer Arbeiten, bei denen die Methodik der Performance verwendet wird, um Dienstleistungsverhältnisse zu simulieren, welche den Prozess des Gestaltens sezieren und untersuchen lassen.“ Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen Transformationsprojekte, Umnutzungen und die Generierung neuer Inhalte für neue Räume.

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MUF, LONDON

“Let´s talk about Darmstadt”                            Ort: Schloßgraben und Luisenplatz
www.muf.co.uk
(Wettbewerbsbeitrag)

Architekten, Künstler, Stadtforscher (Urbanistik)

Liza Fior
Katherine Clarke
Mark Lemanski

muf

Das Projekt zeichnet sich durch den Versuch aus, unterschiedlichste Interessensgruppen mit verschiedenen Fähigkeiten als Identitätsforscher von Darmstadt auszusenden. Dieser Prozess soll einen Findungsprozess darstellen, welcher verschiedene Werkzeuge, wie zum Beispiel Bürgerpartizipation und das Aufstellen von interdisziplinären Teams, als Zugänge zum Herzen der Stadt nutzt. Dieser kreative Prozess der Näherung lässt eine interessante Korrespondenz und Reisedokumentation erwarten, mit Hinweisen, die die Einheimischen sicher leicht übersehen könnten. Das Entwerfen von Beziehungen, Gesprächen und Netzwerken, gemäß einem physischen Objekt, wird als interessante und verfolgenswerte Idee bewertet.

 

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Janser Castorina Architektur & Elisabeth Koller, Graz

„AHOI!“                                                                                                        Ort:     WOOG
www.janser-castorina.at
(Wettbewerbsbeitrag)

Sandra Janser, Santiago Castorina, Elisabeth Koller

woogwoog2Die Installation „AHOI“ beschäftigt sich mit dem  großen Woog und sieht eine flächige Installation in Form von 220 Schwimmreifen vor. Der Woog als innerstädtischer Landschaftsraum ist durch mehrere Umzäunungen hermetisch von der Stadt getrennt. „Der Badesee wird zur Ausstellungsfläche, der Badegast zum Museumsbesucher, der Spaziergänge zum Zaungast“. Die Thematik der Benutzbarkeit von öffentlichen Räumen wird hier in einer einfachen, wirksamen  Installation zum Ausdruck gebracht.

Sandra Janser & Elisabeth Kollers Arbeiten im öffentlichen Raum zeichnen sich durch mutige Interventionen und radikale Farbgebungen aus. Sie haben mit der Installation "Ready.Steady.Go!" in Graz im Rahmen des Designmonats Graz 2010 zwei Straßen im Jakomini-Viertel zu einer Laufbahn umgestaltet. Als neue visuelle Klammer wurden 17 Tonnen rote Farbe und Granulat und rund 1.200 Meter Bahnmarkierungen aufgebracht. So entstand ein rund 750 Meter langer Laufkurs über Straße und Bürgersteige, und eine  neue eine Identität mit großer Aufmerksamkeit für das Jakominiviertel.

 

 

BITTE PER E-MAIL AN

workshop@stadtfinden.net

Für die Workshops (18.-25.Juni) von

 

raumlabor@stadtfinden.net

Für den Workshop (8.-21.Juni)

 

ERMÖGLICHT DURCH DIE UNTERSTÜTZUNG VON KULTURFONDS FRANKFURTRHEINMAIN,
WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT UND SPARKASSE DARMSTADT



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